Als Steadicam Operator beim Kurzfilm „Ruhe“, für die KHM Köln tätig.

„Es ist ein Dialog zwischen Gelb und Blau. Die Geschichte wird über Musik und Tanz erzählt und handelt von Ruhe und Bewegung.“ Kunsthochschule für Medien Köln

Bei dem dynamischen Kurzfilm von Regisseur Lukas Hielscher durfte ich als Steadicam Operator tätig sein. Zusammen mit dem Kameramann Eugen Hecht haben wir Bilder kreiert, welche die Energie des Tanzes und des Sounddesign auch visuell transportieren.

Production: Kunsthochschule für Medien Köln / Director: Lukas Hielscher

Steadicam Operator: Jan-Malte Enning

Dokumentarfilm „No Pasaran“

Cover No Pasaran

Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten ZeitzeugInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich NO PASARAN auf die Suche nach Antworten.

Im Zentrum dieses multinationalen  Dokumentarfilms stehen die Lebenswege und persönlichen Schicksale von Gerhard Hoffmann (Österreich), Rosario Sanchez Mora (Spanien), Herman Scheerboom (Niederlande), Kurt Julius Goldstein (Deutschland), der Brüder Joseph und Vincent Almudever (Frankreich) und von Giovanni Pesce und seiner Frau Onorina Brambilla Pesce (Italien). Als sie sich als Freiwillige gemeldet haben, waren sie in der Mehrzahl noch Jugendliche. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet, erst nach einer oft 10-jährigen Odyssee über die Schlachtfelder Europas und durch Konzentrations- oder Vernichtungslager nach Hause zurückzukehren.

Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen ohne Pathos, aber eindrucksvoll und bewegend, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Sie berichten aus der Perspektive von Menschen, die in den Strudel epochaler Ereignisse, für deren Anlässe und Bedingungen sie nicht verantwortlich waren, hineingezogen wurden.

Filmestival Nominierungen No Pasaran

Production: Roadside Dokumentarfilm / Director: Daniel Burkholz

Schnitt & Postproduktion / Editor & Postproduction: Jan-Malte Enning

Ein Roadtrip von Köln bis an die spanische Küste – Der Kurzfilm „Cruz Verde“

Der Kurzfilm Cruz Verde ist ein Roadmovie durch und durch. Das ganze Team hat während der gesamten Drehzeit tausende Kilometer runtergerissen. Man ist jeden Morgen in einem anderen Hotel, in einer anderen Stadt, einem anderen Land aufgewacht. Und man hat tolle Orte und wunderschöne Locations in Deutschland, Belgien, Frankreich und natürlich Spanien gesehen und erlebt. 

SYNOPSIS
Eines Morgens bricht Mia (24) spontan zu einer ungewissen Reise auf. Sie packt schnell einige Sachen zusammen und begibt sich in ihrem alten Auto in Richtung Barcelona. Mit dabei hat sie eine schwarze Box, in der sich ein Reisetagebuch mit eingeklebten Polaroidaufnahmen und Wegbeschreibungen befindet, welches ihrer verstorbenen, besten Freundin Karla (23) gehörte. Die Polaroids zeigen Orte und Symbole der letzten Reise Karlas. Das Reisetagebuch dient Mia als Wegweiser. Es führt sie an Orte, an denen Karla zuletzt war, bevor sie bei einem tragischen Autounfall verstarb. Sie reist von Köln, über Luxemburg nach Frankreich bis ins spanische Barcelona. Auf ihrem Weg setzt sie sich zum ersten Mal intensiv mit dem Verlust auseinander. Sie wird dabei von ihren Emotionen überwältigt und verfällt immer wieder in Erinnerungen, die sie und Karla zusammen bei wichtigen Momenten ihrer Freundschaft zeigen.
An dieser Stelle verschwimmt Realität und Vorstellung. So erkennt sie in realen Personen Karla oder glaubt Orte wieder zu erkennen, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Dem Betrachter zeigt sich ein verwirrendes Spiel zwischen gelebten Emotionen, realer Darstellung von Erinnerungen und dem verzweifelten Umgang Mias mit all den Ereignissen. Auf dieser Reise scheint sich für Mia alles zu fügen und sie beginnt mit der Aufarbeitung des Verlustes.
Am Reiseziel Barcelona angekommen, muss sie feststellen, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist und sich die Stadt ihr anders zeigt, als sie geglaubt hatte. Sie dachte, dass sie Karla dort am nächsten sein könnte. Erkennend, dass sie einer Vorstellung aufgesessen ist nimmt sie am Unfallort tatsächlich Abschied von ihr. Sie lernt die Stadt Barcelona für sich kennen und schafft es, sich wieder anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Mia nutzt diese Reise, um ihre Freundschaft zu Karla neu zu deuten und den Wert dieser, auch über den Tod hinaus, zu schätzen.

Um möglichst effektiv zu arbeiten und immer Spontan drehen zu können, habe wir uns in Abstimmung mit der Kamerafrau Lisa Maria Müller bei dem Lichtequipment auf das nötigste beschränkt.

Wir haben viel mit Available Light gearbeitet. Und durch den Einsatz moderner und leistungsstarke LED Lampen, wie die von der Firma Velvet Light, war es möglich weiterhin schnell und flexibel arbeiten zu können.

Production: StadtLandFluss Filmproduktion & FH Dortmund / Director: Sandra Birkner / DoP: Lisa Maria Müller

Steadicam Operator & Oberbeleuchter / Gaffer: Jan-Malte Enning

Dokumentarfilm „Brigadistas“

Im Juli 1936 putschte das Militär gegen die Spanische Republik. Schon kurz darauf kamen über 50.000 Freiwillige aus der ganzen Welt nach Spanien, um die Republik gegen den Faschismus zu verteidigen.

70 Jahre danach kehren die letzten noch lebenden VeteranInnen – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –noch einmal zurück und begeben sich auf eine Reise quer durch Spanien; ein Land in dem sie gefeiert werden, wie alte Polit-Rockstars auf Tournee.

Eindrucksvoll und bewegend berichten die Brigadistas von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Dadurch wird deutlich, was zehntausende von Menschen dazu bewegt hat, aus der ganzen Welt nach Spanien zu kommen, um dort freiwillig ihr Leben aufs Spiel zu setzen.  Doch die Brigadistas bleiben nicht an diesem Punkt stehen. Mit erstaunlicher Weitsicht blicken sie nach vorn und beziehen auch in den heutigen politischen Auseinandersetzungen Position.

Production: Roadside Dokumentarfilm / Director: Daniel Burkholz

Schnitt & Postproduktion / Cutter & Postproduction: Jan-Malte Enning