Dokumentarfilm „Orten“ läuft auf dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück.

Nach mehreren internationalen Aufführungen im Rahmen verschiedener Filmfestivals, freut es mich jetzt besonders das Orten jetzt auch quasi in der Heimat zu sehen ist.

Im Wettbewerb um den Friedensfilmpreis 2018 wurde Orten ausgewählt und läuft auf dem Unabhängigen Filmfest Osnabrück.

Mehr Infos gibt es hier.

Weitere Filmfestivals auf denen Orten bereits lief:

4th San Jose International Film Awards SJIFA in San José, Costa Rica 24. bis 28. Oktober 2018

 2nd Great Message International Film Festival Pune, Maharashtra, India 22. bis 23. September 2018

3rd Ciudad Del Este Independent Film Festival in Ciudad del Este, Paraguay 19. bis 22. September 2018

20th  INTERNATIONAL FILM FESTIVAL ETNOFILM CADCA in Cadca, Slovakia. 20. bis 23. November 2018

„3rd DRUNKEN FILM FEST“ 
in Bradford (Yorkshire, Großbritannien)
vom 15. – 21. Juli 2018
Screening orten: 17. Juli 2018
Weitere Infos gibt es hier: drunkenfilmfest.com

NEPAL AMERICAN INTERNATIONAL FILM FESTIVAL 
(Official Selection, Hyattsville, MD, USA)
(18.-20. Mai 2018, Maryland, USA)
Festival-Website Nepal America Film Society

Near Nazareth Festival (Offizielle Auswahl, Israel) 
13. DEZEMBER 2017

Colortape International Film Festival 
(Offizielle Auswahl, Brisbane, Australia) 
7. JULY 2018

FELACOS Long and Short Film Festival
(Offizielle Auswahl, Santiago, Chile) 
8.-11. MÄRZ 2018
Festvial-Website

Production: Schild/Havemann GbR / Initiative temporäre Kunsträume Berlin / Director: Margit Schild

Kameramann / Director of Photography: Jan-Malte Enning

Dokumentarfilm „Orten“

Die Suche einem Ankerpunkt, nach Halt, nach Heimat und nach Raum zur Entfaltung beschäftigt Menschen auf der ganzen Welt. Wo ist das? Und was kann das sein? Wenn es nicht mehr der Geburtsort ist, was dann? Die neue oder die vertraute Landschaft? Das Gefühl von Sicherheit oder schlicht die Abwesenheit von Bedrohung? Ist Heimat dort, wo die Familie ist oder wo die Freunde sind? Oder ist es der Ort, der Möglichkeiten und Chancen bereithält?

Der Film erzählt die Geschichten von Menschen, die vor langer Zeit in Westfalen angekommen sind oder erst vor kurzem, die aus ganz unterschiedlichen Gründen hier etwas gefunden haben. Unterwegs in den Städten und Landschaften der Region berichten sie von ihren Wünschen, Träumen, Anstrengungen und Sorgen, ihren Ideen von Heimat, von Chancen, die sich bieten und die sie ergriffen haben. Sie erzählen vom Ankommen und davon, genau hier am richtigen Platz zu sein. Die Landschaften und Städte, die ORTEN durchfährt, bieten in ihrer konkreten Gestalt einen Resonanzboden für Vertrautes: Gleichzeitig befremden und irritieren sie, werfen Ungewissheiten und Fragen auf. Sie sind das, was einem zuerst begegnet in einem neuen Land, z. B. nach einer sieben Tage dauernden Flucht im LKW. Sie sind aber auch Ausgangspunkt und Stoff für weitere Geschichten – für die Ankommenden ein „weißes Blatt Papier“.

Welche Routen ORTEN nimmt und wessen Geschichten erzählt werden, bestimmte ein Team aus fünf Menschen, die schon vor langer Zeit in der Region angekommen sind und hier ihren Platz gefunden haben.

(D2017, 64Min, HD)

Weiter infos zum Projekt findet ihr auf der Homepage.

Production: Schild/Havemann GbR / Initiative temporäre Kunsträume Berlin / Director: Margit Schild

Kameramann / Director of Photography: Jan-Malte Enning

Dokumentarfilm „No Pasaran“

Cover No Pasaran

Auf einer Reise quer durch Europa, zu den letzten ZeitzeugInnen, die im Spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg gegen den Faschismus gekämpft haben, macht sich NO PASARAN auf die Suche nach Antworten.

Im Zentrum dieses multinationalen  Dokumentarfilms stehen die Lebenswege und persönlichen Schicksale von Gerhard Hoffmann (Österreich), Rosario Sanchez Mora (Spanien), Herman Scheerboom (Niederlande), Kurt Julius Goldstein (Deutschland), der Brüder Joseph und Vincent Almudever (Frankreich) und von Giovanni Pesce und seiner Frau Onorina Brambilla Pesce (Italien). Als sie sich als Freiwillige gemeldet haben, waren sie in der Mehrzahl noch Jugendliche. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet, erst nach einer oft 10-jährigen Odyssee über die Schlachtfelder Europas und durch Konzentrations- oder Vernichtungslager nach Hause zurückzukehren.

Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen ohne Pathos, aber eindrucksvoll und bewegend, von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Sie berichten aus der Perspektive von Menschen, die in den Strudel epochaler Ereignisse, für deren Anlässe und Bedingungen sie nicht verantwortlich waren, hineingezogen wurden.

Filmestival Nominierungen No Pasaran

Production: Roadside Dokumentarfilm / Director: Daniel Burkholz

Schnitt & Postproduktion / Editor & Postproduction: Jan-Malte Enning

Dokumentarfilm „Brigadistas“

Im Juli 1936 putschte das Militär gegen die Spanische Republik. Schon kurz darauf kamen über 50.000 Freiwillige aus der ganzen Welt nach Spanien, um die Republik gegen den Faschismus zu verteidigen.

70 Jahre danach kehren die letzten noch lebenden VeteranInnen – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –noch einmal zurück und begeben sich auf eine Reise quer durch Spanien; ein Land in dem sie gefeiert werden, wie alte Polit-Rockstars auf Tournee.

Eindrucksvoll und bewegend berichten die Brigadistas von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Dadurch wird deutlich, was zehntausende von Menschen dazu bewegt hat, aus der ganzen Welt nach Spanien zu kommen, um dort freiwillig ihr Leben aufs Spiel zu setzen.  Doch die Brigadistas bleiben nicht an diesem Punkt stehen. Mit erstaunlicher Weitsicht blicken sie nach vorn und beziehen auch in den heutigen politischen Auseinandersetzungen Position.

Production: Roadside Dokumentarfilm / Director: Daniel Burkholz

Schnitt & Postproduktion / Cutter & Postproduction: Jan-Malte Enning